Jan-Hendrik Senf: Berater für Digitale Kommunikation, Social Media Berater. Zürich. Berlin.

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Vom Freitag zum Freutag

Jetzt ist es endlich raus. Von Zuhause aus zu arbeiten (zumindest beispielsweise an Freitagen) ist gut für alle: Es hat positive Effekte für den Angestellten oder Freelancer, für die Firma und für die Umwelt. Ok, Spaß beiseite, das ist ja alles kein Geheimnis und längst bekannt. Diese Infografik von Splashtop macht das aber noch einmal anhand einiger Zahlen gut deutlich:

 

Ein kleiner persönlicher Erfahrungsbericht dazu: Kollege Heinemann und ich lassen übrigens seit ein paar Wochen auch an Freitagen das Büro geschlossen und versuchen keine Termine und Telefonate auf den Freitag zu legen. Dafür geben wir dann an den anderen Tagen umso erholter und motivierter Gas. Hintergrund: Irgendwann habe ich bemerkt, dass sich der Freitagnachmittag für mich zum unterschwellig vielleicht unangenehmsten Tag der Woche entwickelt hatte. Denn: Irgendwie scheinen in der wissensverarbeitenden Branche meiner Erfahrung der letzten Monate, ja Jahre nach, einfach alle vor dem Wochenende noch ihre Schäfchen ins Trockene bringen zu wollen. Plötzlich war es keine Seltenheit mehr, dass ich an Freitagabenden relativ spät das Büro verlassen habe und mich gefragt habe, ob denn irgendwie alle ausser mir mitbekommen haben, dass am Samstag die Welt untergehen würde und man vorher noch unbedingt und ganz schnell ganz, ganz viel von seiner To-Do-Liste abarbeiten müsse.

Meiner Vermutung nach (man korrigiere mich gerne) dürfte es z.B. in der Baubranche im Wochenverlauf komplett anders herum sein, also viel einfacher möglich, am Freitag ab eins einfach seins zu machen. Vermute ich zumindest. Das wäre doch vielleicht auch einmal eine schöne Infografik: Der Stresspegel des produzierenden Gewerbe vs. der Stresspegel von Informationsarbeitern im Wochenverlauf. Die eine Kurve am frühen Montagmorgen ganz oben, die andere am Freitagnachmittag. Ich denke, Sie wissen sicherlich, was ich meine.

Wie auch immer: Bis jetzt funktioniert das bei uns mit dem (fast) freien Freitag ganz gut und die Qualität des Wochenendes – aber letztlich auch der Arbeitswoche – hat gefühlt für mich persönlich einen deutlichen Sprung nach oben gemacht. Plötzlich mag ich die Freitage wieder sehr gerne, statt mich fast ein wenig vor ihnen zu fürchten. Heute, da ich diese Zeilen schreibe, ist übrigens ein Freitag und ich genieße ihn mal wieder sehr. In diesem Sinne: Eine schöne kurze Arbeitswoche oder ein schönes langes Wochenende wünsche ich – je nachdem oder beides zugleich. Oder wie auch immer Sie es damit halten. Ja, wie halten Sie es denn für sich oder Ihr Unternehmen eigentlich damit? Welche Erfahrungen haben Sie für sich und Ihre Mitarbeiter gemacht mit dem Homeoffice und vielleicht sogar einer 4-Tage-Woche? Ich freue mich über jegliche sachdienlichen Hinweise hier unten in den Kommentaren.

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Berater für Digitale Kommunikation mit Schwerpunkt Social Media Marketing Beratung. Bürostandorte: Berlin und Zürich.

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